7 Tipps, die dir helfen, ins Tun zu kommen!

Hallo!

Möchtest du wie viele andere Menschen gerne finanziell frei sein? Für manche bleibt dies ein unerreichbarer und nicht allzu ernst zu nehmender Wunsch. Andere hingegen setzen sich ernsthaft mit ihrem Ziel auseinander, vertiefen sich in Literatur, kaufen Hörbücher, besuchen Seminare und eignen sich auf diese Weise viel Wissen an.

In der Tat: Wissen ist gut – angewandtes Wissen ist besser. Die Taxonomie Stufen (hierzu gibt es unterschiedliche Theorien) sind ein Klassifikationsschema für Lernziele und Wissensvermittlung. Im kognitiven Bereich werden die Lernziele in sechs Stufen mit steigender Komplexität unterteilt. Das Wissen steht auf der ersten Stufe und das Anwenden auf der dritten Stufe.

Wissen und Anwenden stehen also auf zwei komplett verschiedenen Niveaus.

Bei vielen Themen, über die du Informationen sammelst, denkst du die vielleicht: Das weiss ich doch schon. Gerade das Buch von Robert Kiyosaki – Rich Dad – Poor Dad – ist ein gutes Beispiel dafür. Beim Lesen erwische ich mich manchmal beim Gedanken, dass ich einen Teil des Inhaltes bereits von einer anderen Quelle her kenne und dass gewisse beschriebene Ansätze in sich stimmig und logisch sind… Ein Grund für dieses Gefühl ist sicher, dass dieses Buch in einer leicht verständlichen Sprache geschrieben ist. Und trotzdem ist es so verfasst, dass es unglaublich viel Wissen beinhaltet.

Dann stellt sich die Frage: Weisst du es, oder tust du es schon?

Unser Gehirn täuscht uns manchmal, indem es uns vermittelt: “Das weiss ich”. Und dann schenken wir dem Gelesenen gar nicht mehr viel Beachtung, sondern schwenken den Fokus auf etwas anderes. Die Aussage “Ich weiss es” ist gefährlich, da sie unseren Denkmechanismus im Hirn verschliesst und uns aufhören lässt, weiter aufmerksam zuzuhören, weiterzulesen, nachzufragen und nachzudenken.

Wenn du also einmal etwas hörst und dabei denkst “Das weiss ich schon”, dann frage dich: “Wende ich das gespeicherte Wissen auch an?” oder “Wie meint diese Person dies genau?”

Ich habe bis dato unzählige Bücher zum Thema der finanziellen Freiheit gelesen. Trotzdem wusste ich zu beginn bei keinem, wie und wo ich mit der Umsetzung beginnen sollte. Auch dachte ich, ich müsse noch mehr Wissen sammeln, bevor ich mit dem Aufbau meiner finanziellen Freiheit starten kann.

Müssen wir wirklich derart viel Wissen generieren, bevor wir mit einem Projekt – einem Lebensprojekt – anfangen können? Wichtig ist doch, dass wir das von klein auf Gelernte Tag für Tag umsetzen, an uns arbeiten und uns weiterentwickeln. Dieses Motto gilt definitiv nicht nur für die finanzielle Freiheit. Manchmal frage ich mich auch, was mir all das erlernte Fachwissen bringt, wenn ich es einmal nicht mehr regelmässig anwende und für mich nutzen kann. Warum sollst du ein zeitaufwendiges, viel Hingabe und Energie absorbierendes Studium absolvieren, wenn du im Anschluss doch in einem anderen Bereich arbeitest? Deshalb mein Ratschlag:

Lerne lieber Dinge, die du auch anwendest. Täglich. Wöchentlich. Immer wieder.

Willst du etwas in deinem Leben verändern, musst du etwas verändern. Oder wie es der berühmte Physiker und Wissenschaftler Albert Einstein ausdrückte:

Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“ 

Ich vergleiche das eingangs erwähnte Motto “Ins Tun kommen” gerne mit Ferien. Du fragst dich jetzt, wohin ich hinaus will? Es geht darum, dass wir uns unser weiteres Vorgehen automatisch überlegen und instinktiv einen Plan erstellen mit den wesentlichen Eckpunkten. Also, zu den Ferien: Du gehst mit mir sicher einig, dass du im Vorfeld Informationen sammelst, wann die Ferien beginnen und wann sie enden, wohin die Reise gehen soll, mit wem du deine Ferien verbringst, wo du übernachtest, welche Kleider und nützlichen Gegenstände du mitnimmst, ob dein Reisepass Gültigkeit hat und so weiter…

Seit meinem letzten Blog mit der Lernpyramide von Edgar Dale weisst du, dass wir am meisten lernen, wenn wir Dinge tun. Die entscheidende Frage lautet: Wie kannst du ins Tun kommen? Ich habe dir 7 konkrete Ratschläge zusammengestellt:

  • Mach dir klar, was du im Leben wirklich willst und warum du es willst. Welches ist die berühmte Reason Why? Wenn du diese beiden Punkte geklärt hast, fällt dir die Umsetzung wesentlich leichter.
  • Erstelle dir einen klaren Plan und halte dich daran.
  • Geh jeden Tag einen Schritt vorwärts, auch wenn es “Baby-Schritte” sind. Am besten machst du eine tägliche Routine daraus. Immer um dieselbe Zeit arbeitest du an deinem Plan und an der Umsetzung. Auch wenn das Ziel weit weg ist und du es von Zeit zu Zeit für unerreichbar hältst, beschäftige dich mit der Sache und gehe jeden Tag diesen genannten Schritt. Es lohnt sich.
  • Hol dir einen Coach und/oder einen Accountability Partner (wie das mit dem Accountability Partner funktioniert, habe ich in meinem Insider Report beschrieben).
  • Umgib dich mit Leuten, die dein Vorhaben unterstützen und denselben Weg beschreiten. Sich gegenseitig zu motivieren, beflügelt dich und deine Brüder und Schwestern im Geiste.
  • Hör auf zu denken, dass du immer perfekt sein musst. Gut ist gut genug! Wenn du alles immer noch besser machen willst, kommst du nur langsam vorwärts. Wende die Pareto-Formel 80/20 an!
  • Halte dir täglich vor Augen, dass du mit deinem Tun jemandem helfen kannst. Anders gesagt: Wenn du dein Produkt oder deine Dienstleistung jemandem anbietest, bringst du dieser Person einen Mehrwert. Auch wenn du auch “nur” einer Person hilfst, hast du schon jemandem einen grossen Gefallen getan. Ganz hart ausgedrückt: Wenn du dein Produkt oder deine Dienstleistung nicht weitergibst, ist das unterlassene Hilfeleistung. Mit diesem Punkt gibt es keinen Grund mehr, nicht ins Tun zu kommen.

Mit dem TUN lernen wir am meisten und entwickeln uns in grossen Schritten weiter.

Komm heute ins Handeln. Schieb nichts mehr auf – die beste Zeit ist JETZT.

Philipp

 

 

 

2 Gedanken zu „7 Tipps, die dir helfen, ins Tun zu kommen!

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