5 Wege zu einem freien Leben

Für unsere Alters-Vorsorge kennen wir in der Schweiz das 3 Säulen System, welches aus der staatlichen, der beruflichen und der privaten Vorsorge besteht. Die meisten Menschen verlassen sich ausschliesslich darauf. Und das, obwohl nur noch wenige Menschen an dieses System glauben. Die meisten haben Zweifel daran, dass das System ihr Alter finanziell absichert.

Für die Vorsorge gibt es jedoch noch andere Wege. Im Folgenden zeige ich dir 5 Wege auf, mit denen wir für uns vorsorgen können. Natürlich muss jeder für sich selbst entscheiden, welcher der richtige Weg für ihn ist. Oder aber es können auch mehrere der 5 Wege genutzt werden.

Welchen Weg gehst du?

1. Erste und Zweite Säule

Die meisten Arbeitnehmer und Selbstständige haben in der Schweiz eine erste Säule, die AHV und je nach Einkommen eine zweite Säule, die Pensionskasse. Viele Berufstätige verlassen sich alleine auf diese staatliche Vorsorge. Und das obwohl gemäß Umfragen nur noch 16% der Befragten an die AHV und 15% an die Pensionskassen glauben.

Diese beiden Säulen sind wohl die einfachste Variante für deine Pensionierung vorzusorgen. Sobald jemand eine Arbeitsstelle antritt, ist diese Person diesen obligatorischen Vorsorgeeinrichtungen unterstellt. Ohne sich selbst kümmern zu müssen oder selbst aktiv zu werden, ist man automatisch Teil dieser Vorsorge-Säulen. Völlig egal, welche leisen oder aber auch lauten Zweifel man vielleicht dagegen hegt.

Trotzdem sieht die Zukunft bei diesen beiden Säulen nicht rosig aus. Bei der AHV zahlen immer weniger Arbeitnehmer ein als früher. Und die Zahl der Einzahlenden wird in den nächsten Jahren weiter stark abnehmen.

Auch die Pensionskassen bröckelt seit einigen Jahren. Das heisst, seit ein paar Jahren findet auch bei der 2. Säule eine Art Umverteilung (wie bei der AHV) statt. In der AHV haben wir das Solidaritätsprinzip, jedoch zahlt bei der Pensionskasse eigentlich jeder auf sein eigenes Konto ein. Dieses Tabu wurde vor ein paar Jahren das erste Mal gebrochen und dauert seither an. Die Guthabenzinsen in der zweiten Säule sinken auch kontinuierlich, so dass die Inflation kaum noch ausgeglichen werden kann.

Bei beiden Säulen besteht dringender Handlungsbedarf, aber niemand getraut sich etwas zu verändern. Wie lange kann das noch gut gehen?

2. Dritte Säule

Will jemand selbst noch vorsorgen, nimmt er eine 3. Säule hinzu und schliesst diese bei einer Bank oder Versicherung ab.

Eine gute Variante um sich zum Sparen zu zwingen. So quasi das Zwangssparen. Das bedeutet jedoch, dass wir kein Zugriff auf unser Kapital haben, mit ein paar Ausnahmen wie (Auswandern, Eigenheim, Selbstständigkeit, Tod und Invalidität).

Viele Leute nehmen an, sie nutzen die angebotenen Steuervorteile um viel Geld zu sparen. Bei genauerer Betrachtung ist dieser Betrag jedoch deutlich geringer als der erste Blick vermuten lässt. Ein Beispiel zur Verdeutlichung: Beträgt die Steuerersparnis 20% durch eine Einzahlung in die 3. Säule und dauert es noch 20 Jahre bis die Person das Geld bezieht, dann ergibt das einen Zins von nur gerade 1% pro Jahr. Hinzu kommt noch, dass das einbezahlte Geld bei der Auszahlung noch versteuert werden muss. Dies jedoch zu einem tieferen Steuersatz.

Der Aufwand mit dieser Art der Vorsorge ist sehr gering. Leider ergeben sich aus der 3. Säule aber auch keine grossen Zinsen, es sei denn man wählt einen grossen Aktienanteil.

3. Deals suchen

Eine weitere Variante möglichst gut vorzusorgen oder sogar die finanzielle Freiheit zu erreichen ist, sich Gelegenheiten zu suchen, bei denen man sein Geld investieren kann. Sprich, du kommst an einen Deal. Das kann beispielsweise sein, dass du die Gelegenheit bekommst in ein StartUp oder in eine bestehende Firma zu investieren. Oder jemand gibt dir eine Gelegenheit in ein Projekt zu investieren. Oder aber du gibst jemanden ein Darlehen zu einem gewissen Zinssatz.

Aus meiner Sicht ist diesbezüglich die Gefahr, dass wir bei solchen Investitionen keine Kontrolle über das Investment haben. Wir geben unser Geld an Dritte weiter und müssen uns auf diese verlassen. Wir müssen also darauf vertrauen, dass das StartUp durch unsere Investition wächst oder aber, dass uns das Darlehn wie vereinbart zurückgezahlt wird. Wir sind von den hoffentlich guten Entscheidungen und Handlungen Anderer abhängig und müssen darauf vertrauen. Wollen wir aus dem Investment aussteigen, geht das ggf. aus vertraglichen Bedingungen nicht so ohne weiteres oder ein Ausstieg ist vertraglich schlicht nicht vorgesehen.

Der Vorteil bei dieser Art von Investitionen ist, man muss sich nicht selbst mit einem Thema auseinandersetzen, sondern braucht nur sein Geld zu investieren und darauf zu hoffen, dass alles gut läuft und wir am Ende eine Rendite aus unserer Investition erhalten werden.

Diese Art von Investment können aber auch sehr riskant sein, wenn man nicht weiss was man tut. Oft wird bei solchen Investments auch vorgegaukelt, dass man in Sachwerte investieren kann, dabei handelt es sich lediglich um ein Darlehen. Falls du solche Investitionen tätigst, prüfe genau in was du investierst und ob es sich um einen Geld- oder Sachwert handelt. In einem früheren Blog habe ich bereits darüber geschrieben, welche wichtigen 7 Kriterien wir bei einem Deal berücksichtigen sollten. Diese Kriterien sind auch für diese Art von Investments wichtig.

4. Strategie und Investieren

Bei dieser Art von Investment setzen wir uns gezielt mit einem Thema auseinander.

Das bedeutet:

  • Wir bauen uns Wissen auf,
  • lernen klare und erfolgserprobte Strategien
  • und halten uns dann an unseren Plan.

Dies können beispielsweise Investitionen in Aktien oder Immobilien sein. Diese Variante erfordert oft einen grösseren zeitlichen Aufwand als die vorher erwähnten. Dafür können die Renditen aber auch umso grösser ausfallen. Das sollte auch das klare Ziel sein: Wenn man mehr Aufwand im Sinne von Zeit und Energie hineinsteckt, sollte sich die Investition am Ende auch mehr lohnen.

Bei dieser Vorgehensweise haben wir jederzeit die Kontrolle über unsere Investments, weil wir diese strategisch planen, uns damit auseinandergesetzt haben und die nötigen Vorkehrungen treffen. Das Wissen, welches wir uns angeeignet haben, lässt uns sicherere Invest-Entscheidungen treffen.

Diese Vorgehensweise eignet sich meines Erachtens, ebenso wie die 5. Variante, sehr gut um seine persönliche finanzielle Freiheit zu erlangen.

5. Deals zusammenbauen

Die Königsdisziplin. Zugegeben – dieses Vorgehen erfordert sehr viel Wissen und auch ein starkes professionelles Netzwerk. Was genau verstehe ich unter Deals zusammenbauen?
Angenommen du kaufst eine grosse Immobilie und möchtest sie möglichst ohne dein eigenes Kapital kaufen. Dann kannst du Investoren hinzunehmen – genau, das sind die Menschen, die mit der Variante 3 für sich vorsorgen wollen. Mit Hilfe der Investoren kannst du Immobilie kaufen. Du bist hier sozusagen die Mitte, wo alles zusammenläuft und schliesst letztendlich den Deal (den Kauf) ab. Natürlich kannst du auch etwas von deinem eigenen Geld investieren. Das ist auch für viele Investoren ein wichtiges Kriterium, dass der “Dealmaker” auch selbst investiert ist.

Wie gesagt erfordert dies viel Erfahrung und Wissen. Dafür winken umso bessere Renditen. Betätigt man sich immer und immer wieder als „Dealmaker“, kann man sich auf diese Art ein wahres Imperium aufbauen. Der Aufwand ist dafür aber auch extrem gross und gegebenenfalls braucht man dazu auch ein ganzes Team, welches einem dabei unterstützt – je nach Größe des geplanten Projektes.

Fazit

Je besser wir uns selbst, nebst der staatlichen Vorsorge, um unsere Vorsorge kümmern, desto eher können wir uns irgendwann einmal zur Ruhe setzen. Sofern wir das überhaupt wollen. Denn was spricht dagegen, länger als bis 65 zu arbeiten, wenn wir einer erfüllenden Beschäftigung nachgehen? Oder wir setzen uns vorzeitig zur Ruhe, auch das ist möglich. Und genau dann sprechen wir von finanzieller Freiheit. Wir müssen nicht mehr einer Tätigkeit “nur” wegen dem Geld nachgehen, sondern sind frei uns für unseren eigenen Lebensweg entscheiden zu können.

Jeder der genannten Wege hat seine Vor- und auch Nachteile und nicht jeder Weg sagt jedem zu. Welchen oder welche Wege zur Vorsorge bevorzugst du? In welchen Weg willst du intensivieren?

In meinen Coachings verfolgen wir hauptsächlich den 4. Weg, teilweise auch den 5., damit wir nicht mehr einer Tätigkeit nachgehen müssen, die wir eigentlich gar nicht tun wollen. Damit wir finanziell frei sein können.

Willst du das auch? Möchtest du erfolgserprobte Strategien lernen, mit denen du überdurchschnittliche Renditen erzielst und schliesslich in finanzieller Freiheit leben kannst? Dann melde dich bei mir.

Ich freue mich auf dich. 

Dein Coach für finanzielle Freiheit
Philipp

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.